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Auf dem
Schlachtfeld von Waterloo wehten den beteiligten französischen
und alliierten Truppen insgesamt etwa 150 Fahnen voran,
außerdem eine unbekannte Anzahl diverser Standarten
und Flaggen. Hinzu kommen die Feldzeichen der im
Laufe des Tages eingetroffenen preußischen Verbände.
Viele dieser
Fahnen waren erst kurz zuvor für die neu aufgestellten
Regimenter angefertigt worden. Ein Teil der Truppen
aber hatte seine Feldzeichen schon auf diversen Feldzügen
geführt, und ihre Tücher waren bereits in
Fetzen geschossen, bevor die mörderische Schlacht
überhaupt ihren Anfang nahm.
Mit Hilfe der Autorenkollegen
Markus Gärtner, Markus Stein und Oliver Schmidt
hat der Autor eine Fülle an interessanten Informationen
über die Feldzeichen und ihre Träger zusammengetragen.
Obwohl sie
als begehrte Trophäen galten, fielen nur wenige
Fahnen am 18. Juni 1815 tatsächlich als Beutestücke
in die Hand des Feindes. Ihre äußerst hartnäckige
Verteidigung und die vielen mit ebenso großer
Entschlossenheit unternommenen Eroberungsversuche indes
forderten an jenem schicksalhaften Junitag das Leben
unzähliger Beteiligter.
Der Autor
beschreibt die Position der Infanterie-Fahnen, Kavallerie-Standarten
und Flaggen in den diversen taktischen Aufstellungen.
Dargestellt
werden zusätzlich zu Fahnen, Standarten und Bataillons-Flaggen
auch die Lanzenwimpel der französischen Chevau-lèger
Lanciers, der preußischen Ulanen und Landwehrreiter.
Neben vielen
Schilderungen spannender Episoden um die Fahnen und
Fahnenträger aller beteiligter Armeen beschreibt
der Band die Besonderheiten, Uniformen und Ausrüstung
der Dienstgrade, welche die Fahnen trugen oder als deren
Begleiter zur Fahnengruppe gehörten.
Damit ist
die vorliegende Bearbeitung gleichzeitig ein ergiebiges
Nachschlagewerk zum Erscheinungsbild von Offizieren
und Unteroffizieren aller an der Schlacht von Waterloo
beteiligten Armeen.
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30
ganzseitige Farbtafeln und weitere Illustrationen, sowie
Fotos von Originalstücken.
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